Cannondale E-Bikes
12 Modelle · 2.999,- bis 8.999,-
Cannondale baut E-Bikes für Menschen, die Rad fahren, weil sie Rad fahren wollen — nicht nur, um anzukommen. Man spürt es beim ersten Antritt: Die Marke kommt aus dem Rennsport, und jedes Modell trägt das in sich — leichte Rahmen, sportliche Geometrie, Antriebe, die auf Fahrgefühl abgestimmt sind statt auf reine Schubkraft. E-BIKE ONLY ist offizieller Cannondale-Händler und führt die Modellfamilien vom E-Mountainbike bis zum Trekkingrad.
Was Cannondale E-Bikes technisch unterscheidet
Antriebssysteme
Cannondale setzt bei den meisten E-Bikes auf Antriebe von Bosch — und stimmt sie so ab, dass jedes Rad seinen Charakter behält. Die Performance Line CX sitzt in den sportlichen Modellen und im E-Mountainbike-Bereich und macht am Berg spürbar Druck, die Performance Line SX arbeitet in den leichten Rädern mit kleinerem Akku, die Active Line Plus in den ruhigeren Alltagsmodellen, wo sanftes, gleichmäßiges Anfahren zählt. Bei einzelnen Modellen kommen Antriebe von Shimano oder ein Nabenmotor von Mahle zum Einsatz. Für die Bosch-Systeme ist E-BIKE ONLY Servicepartner und kann Software, Diagnose und Reparatur im eigenen Haus abwickeln — Dein Rad muss dafür nicht auf Reisen gehen.
Rahmenbau
Cannondale kommt aus dem Aluminiumbau und hat diese Herkunft nie abgelegt. Die Aluminiumrahmen der Marke werden unter der Bezeichnung SmartForm gefertigt, bei der die Rohrwandstärke über die Länge variiert — dort dick, wo Kraft wirkt, dünn, wo keine wirkt. So entsteht das, was man beim ersten Antritt spürt: ein Rahmen, der direkt reagiert, statt Kraft zu schlucken. Die Carbonmodelle nutzen dieselbe Logik mit anderem Material. Im E-Mountainbike-Bereich verwendet Cannondale zusätzlich einen asymmetrisch aufgebauten Hinterbau, der das Hinterrad näher an den Tretlagerbereich rücken lässt und das Rad dadurch trotz großer Laufräder wendig hält — es folgt der Linie, die Du ihm vorgibst.
Eigene Bauteile
Cannondale entwickelt einen Teil der Komponenten selbst statt sie zuzukaufen. Dazu gehört die HeadShok-Federung, die statt einer klassischen Federgabel im Steuerrohr arbeitet, ebenso wie Vorbauten, Lenker und Sattelstützen aus eigener Fertigung — beim FlyingV sogar die Schutzbleche aus gepresstem Carbon. Das ergibt aufgeräumte Räder mit wenig sichtbarer Technik — Räder, die man auch nach Jahren noch gern ansieht. Es bedeutet aber auch, dass für Wartung und Ersatzteile ein Fachbetrieb gefragt ist, der die Systeme kennt.
Unsere Einschätzung aus der Fachhändler-Praxis
Cannondale ist keine Marke für jeden — und genau das macht sie für die Richtigen so reizvoll. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt.
Was für Cannondale spricht: Die Räder fahren sich sportlicher als der Durchschnitt. Wer von einem klassischen Trekkingrad auf ein Tesoro oder Mavaro wechselt, merkt den Unterschied nach den ersten Metern — die Sitzposition ist gestreckter, die Lenkung direkter, das Rad fühlt sich lebendiger an. Im E-Mountainbike-Bereich gehört das Moterra zu den Modellen, bei denen Fahrwerk und Geometrie erkennbar von Leuten stammen, die selbst Trails fahren. Die Verarbeitung ist über alle Preisklassen hinweg konstant; wir sehen bei Cannondale wenige Garantiefälle, die auf Fertigungsmängel zurückgehen.
Was Du vorher wissen solltest, damit Du das richtige Rad wählst: Cannondale gibt Rahmengrößen in Buchstaben an, nicht in Zentimetern. Wer den Vergleich mit deutschen und niederländischen Marken gewohnt ist, kann sich daran nicht orientieren und sollte sich an der Körpergröße entlanghangeln. Nicht jede Modellfamilie gibt es als Tiefeinsteiger — im Trekking- und Alltagsbereich schon, im Sport- und Mountainbike-Bereich nicht. Und die eigenen Bauteile, die die Räder so aufgeräumt aussehen lassen, sind im Servicefall nichts, was man beim nächsten Baumarkt bekommt. Für uns ist das kein Problem, weil wir die Systeme führen. Wer aber viel unterwegs ist und überall Service braucht, sollte das einkalkulieren.
Unsere kurze Zuordnung: Moterra, wenn Dich das Gelände ruft. Tesoro, wenn die Touren länger werden. Mavaro für den Alltag mit voller Ausstattung. FlyingV für Stadt und Pendelstrecke. Synapse Neo, wenn es auf Asphalt schnell werden soll.
Service für Cannondale E-Bikes
E-BIKE ONLY ist offizieller Cannondale-Händler und betreibt in Oldenburg eine eigene E-Bike-Meisterwerkstatt unter Leitung eines Zweiradmechaniker-Meisters. Für Bosch eBike Systems sind wir Fachhändler und Servicepartner mit Zugriff auf das Bosch DiagnosticTool — Fehlerauslese, Software-Updates und Antriebsdiagnose laufen bei uns im Haus und müssen nicht eingeschickt werden — Du gibst Dein Rad ab und bekommst es fertig zurück.
Wir warten und reparieren auch Räder, die nicht bei uns gekauft wurden, sofern wir das verbaute Antriebssystem im eigenen Sortiment führen. Bei Cannondale betrifft das die Bosch-Antriebe und damit den größten Teil der Modellpalette.
FAQ
Häufige Fragen zu Cannondale E-Bikes
Welches Cannondale E-Bike passt zu welchem Einsatz?
Für Gelände und Trails ist das Moterra die vollgefederte Variante. Für lange Touren mit Gepäck ist das Tesoro ausgelegt. Das Mavaro ist das Alltagsmodell mit vollständiger Ausstattung. Das FlyingV ist auf Stadt und kurze Strecken zugeschnitten. Das Synapse Neo ist ein Rennrad mit dezenter Unterstützung.
Gibt es Cannondale E-Bikes als Tiefeinsteiger?
Ja, im Trekking- und Alltagsbereich. Tesoro und Mavaro gibt es jeweils als Variante mit tiefem Durchstieg, die Cannondale als Low StepThru bezeichnet. Im Mountainbike- und Rennradbereich gibt es keine Tiefeinsteiger-Rahmen.
Welche Cannondale E-Bikes sind vollgefedert?
Vollgefedert ist bei Cannondale die Moterra-Familie. Sie ist in Carbon- und Aluminiumausführung erhältlich und in mehreren Federwegsvarianten aufgebaut, darunter eine Version mit mehr Federweg für steiles Gelände und eine leichtere Version für sportliche Touren. Tesoro, Mavaro, FlyingV und Synapse Neo sind nicht vollgefedert.
Welchen Motor haben Cannondale E-Bikes?
Die meisten Cannondale E-Bikes fahren mit einem Mittelmotor von Bosch. In den sportlichen Modellen und im Mountainbike-Bereich arbeitet die Performance Line CX, in den leichten Modellen die Performance Line SX, in den ruhigeren Alltagsmodellen die Active Line Plus. Einzelne Modelle nutzen Antriebe von Shimano oder einen Nabenmotor.
Was ist der Unterschied zwischen Mittelmotor und Nabenmotor?
Ein Mittelmotor sitzt am Tretlager und wirkt über die Kette oder den Riemen auf das Hinterrad. Dadurch bleibt das Gewicht tief und mittig, und die Unterstützung reagiert auf die Kraft am Pedal. Ein Nabenmotor sitzt in der Radnabe und schiebt unabhängig vom Gang. Er arbeitet leiser und wartungsärmer, wirkt beim Anfahren am Berg aber weniger kräftig. Cannondale setzt überwiegend auf Mittelmotoren.
Wie fallen die Rahmengrößen bei Cannondale aus?
Cannondale gibt die Rahmengrößen bei E-Bikes in Buchstaben an — von SM bis XL, bei einzelnen Modellen zusätzlich XS. Bei Rennrädern und Gravelbikes werden stattdessen Zahlen verwendet. Ein Umrechnen in die bei deutschen Marken übliche Zentimeterangabe führt in die Irre, weil die Geometrien unterschiedlich aufgebaut sind. Maßgeblich ist die Körpergrößen-Empfehlung des Herstellers.
Was ist HeadShok?
HeadShok ist eine von Cannondale entwickelte Federung, die im Steuerrohr arbeitet statt in den Gabelholmen. Sie federt Stöße an der Vorderachse ab, baut dabei aber kürzer und leichter als eine klassische Federgabel. Bei Cannondale kommt HeadShok in Trekkingmodellen zum Einsatz.
Ist E-BIKE ONLY offizieller Cannondale-Händler?
Ja. E-BIKE ONLY ist offizieller Cannondale-Händler und führt die E-Bike-Modellfamilien der Marke sowohl im Ladengeschäft in Oldenburg als auch online.
Wer wartet mein Cannondale E-Bike?
E-BIKE ONLY betreibt in Oldenburg eine eigene E-Bike-Meisterwerkstatt unter Leitung eines Zweiradmechaniker-Meisters und ist Bosch-Servicepartner mit Zugriff auf das Bosch DiagnosticTool. Auch Räder, die nicht bei E-BIKE ONLY gekauft wurden, werden gewartet und repariert, sofern das verbaute Antriebssystem im Sortiment geführt wird.